Unter dem Radar … Interview mit Radarfield

Diese Band sollte man auf dem Radarschirm behalten. Radarfield aus Berlin haben eine erste EP veröffentlicht und überzeugen mit einem frischen, elektronischen Sound. Im Interview erfahrt ihr mehr zu den Hintergründen und Plänen.

SzeneChecker (SC): Eure neue Scheibe „Red Planet“ bezeichnet ihr als EP. Vom Umfang her könnte man auch fast von einem Album sprechen. Wo seht ihr die Unterschiede zwischen EP und Album?

Radarfield (RF): Die LP hat i.d.R. eine längere Spielzeit. Die Gesamtspielzeit unserer Stücke liegt bei ca. 30 min und daher ist die download Version vielleicht eher eine große EP oder ein kleines Album.

SC: Warum habt ihr euch anstatt eines Debütalbums für eine EP entschieden und wann kommt das definitive Debütalbum?

RF: Wir haben uns in Vorbereitung auf die bevorstehenden Live-Gigs für die diese Version entschieden. Da kann man schon mal reinhören, was einen erwartet.

SC: Sind die gängigen Formate Album, EP usw. angesichts der heute ohnehin überwiegend digitalen Verbreitungswege aus eurer Sicht überhaupt noch zeitgemäß?

RF: Bei der Beantwortung deiner Fragen kommen mir allerdings auch so meine Zweifel. Ich denke aber der Hörer erwartet beim Kauf eines Albums für seine Schublade mehr Stücke bzw. eine längere Spielzeit.

radarfield

SC: Gibt es aus eurer Sicht als Musiker auch Argumente, die vielleicht noch für physische Verbreitungswege sprechen oder findet ihr, die digitale Musik als die Zukunft?

RF: Ich persönlich finde es toll, z.B. auf einem Konzert einer nicht so bekannten Band die mir gefällt, die CD oder den USB-Stick gleich zu kaufen. Ansonsten werden die klassischen Medien sicherlich immer weiter in den Hintergrund treten.

SC:Seid ihr aktuell auf der Suche nach einem Label oder wollt ihr vorerst eure Songs weiter auf eigene Faust vermarkten?

RF: Wir sind noch nicht direkt auf der Suche, aber vielleicht ergibt sich etwas und wir finden ein Label was zu uns passt. Falls jemand eine Idee hat: info@radarfield.com

SC: Wo kann man euch in naher Zukunft live erleben?

RF: Zunächst werden wir erstmal in kleineren Berliner Clubs spielen. Weitere Infos dazu findet ihr auf unserer HP (www.radarfield.com).

SC: Was steht bei euch ansonsten in diesem Jahr noch auf dem Plan?

RF: Aus musikalischer Sicht stehen die beiden Bonus Tracks / Club-Mixe für die CD und dann die Silberling Produktion im Vordergrund. Des Weiteren arbeiten wir an dem Video für „Hadron Factories“ sowie an einem neuen Song, der wie „Black & Chrome“ etwas langsamer sein wird.

Danke für das Interview!

Interview: Karsten Henze

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